Ratgeber: Die ultimativen Tipps für maximale Akkulaufzeit bei iPhone und Mac

Geschrieben von Fabian Schwarzenbach

Wir alle kennen diesen Moment: Man ist unterwegs, hat das Ladekabel zu Hause vergessen und das Batterie-Icon färbt sich bedrohlich rot. Obwohl Apple die Akkukapazitäten und die Effizienz der eigenen Chips (wie der M-Serie im Mac und der A-Serie im iPhone) in den letzten Jahren enorm verbessert hat, gibt es immer noch versteckte Stromfresser im Alltag.

Mit ein paar gezielten Handgriffen im System kannst du deutlich mehr Laufzeit aus deinen Geräten herausholen. Hier sind die besten Tipps für iOS und macOS.

iPhone (iOS): Stromfresser zähmen

Dein iPhone ist dein ständiger Begleiter. Dementsprechend laufen viele Prozesse im Hintergrund ab, die du vielleicht gar nicht benötigst.

  • Hintergrundaktualisierungen einschränken: Viele Apps laden im Hintergrund ständig neue Daten herunter. Gehe zu Einstellungen > Allgemein > Hintergrundaktualisierung und deaktiviere diese Funktion für Apps, bei denen du nicht zwingend sofort beim Öffnen den allerneuesten Stand brauchst (z. B. Social-Media-Apps oder Spiele).
  • Ortungsdienste optimieren: GPS saugt kräftig am Akku. Unter Einstellungen > Datenschutz & Sicherheit > Ortungsdienste solltest du prüfen, welche Apps permanent deinen Standort abfragen. Stelle die Berechtigung für die meisten Apps auf „Beim Verwenden der App“ statt auf „Immer“.
  • Optimiertes Laden aktivieren: Um die Lebensdauer deiner Batterie langfristig zu schonen, sollte diese Funktion immer aktiv sein (Einstellungen > Batterie > Batteriezustand & Ladevorgang). Das iPhone lernt deine Laderoutine und wartet mit dem Laden über 80 %, bis du das Gerät brauchst.
  • Dunkelmodus (Dark Mode) nutzen: Da Apple bei fast allen aktuellen iPhones OLED-Displays verbaut, benötigen schwarze Pixel buchstäblich keinen Strom. Der Dark Mode spart also aktiv Batterieprozente.

Pro-Tipp: Wenn es wirklich knapp wird, ist der Stromsparmodus dein bester Freund. Du kannst ihn sogar ins Kontrollzentrum legen, um ihn mit einem Wisch sofort aktivieren zu können.

Mac (macOS): Länger arbeiten ohne Netzteil

Egal ob MacBook Air oder MacBook Pro – die Akkulaufzeiten der Apple-Silicon-Macs sind legendär. Dennoch lässt sich auch hier noch einiges optimieren.

  • Stromsparmodus aktivieren: Ähnlich wie beim iPhone gibt es diesen Modus auch für den Mac. Gehe in die Systemeinstellungen > Batterie und aktiviere den Stromsparmodus „Nur bei Batteriebetrieb“. Dadurch wird die Leistung des Prozessors leicht gedrosselt und die Bildschirmhelligkeit reduziert.
  • Aktivitätsanzeige prüfen: Wenn der Mac ungewöhnlich schnell warm wird oder der Akku schwindet, hilft ein Blick in die App „Aktivitätsanzeige“. Unter dem Reiter „Energie“ siehst du sofort, welche Anwendung den höchsten Energiebedarf hat, und kannst diese gezielt beenden.
  • WLAN und Bluetooth bei Nichtgebrauch deaktivieren: Wenn du offline an einem Dokument schreibst, deaktiviere WLAN. Das permanente Suchen nach Netzwerken verbraucht unnötig Energie.
  • Bildschirmhelligkeit anpassen: Das Display ist der größte Stromfresser. Aktiviere in den Systemeinstellungen unter Displays die automatische Helligkeitsanpassung oder regele sie manuell etwas herunter.

Fazit

Oft sind es nicht die großen, rechenintensiven Apps, die unsere Akkus in die Knie zwingen, sondern die vielen kleinen Hintergrundprozesse, die unbemerkt laufen. Einmal richtig konfiguriert, kommst du mit diesen Einstellungen nicht nur locker durch den Tag, sondern schonst auch langfristig die chemische Gesundheit deiner Batterien.